Traditioneller Neuwerklauf

Am letzten Sonntag fand der traditionelle Wattlauf des Weyher Lauftreffs in Sahlenburg statt.

Ich hoffe jedes Jahr, dass der Termin sich nicht mit unserer Urlaubszeit überschneidet, damit ich dabei sein kann. Nicht nur weil ich ein Gewohnheitstier bin, sondern vielmehr weil dieser Lauf jedes Mal ein schönes Erlebnis ist.

An diesem Morgen ist es allerdings meistens nichts mit dem Ausschlafen.
Da das Hauptziel des Ausflugs darin besteht, bei Ebbe ab Sahlenburg zur Insel Neuwerk und zurück, also ca.19 km, zu laufen, versteht sich, dass früh gestartet werden sollte. Andernfalls wird sich mancher Läufer vorkommen, als würde er jeden Moment von dem Wasser eingeholt werden. Schließlich sollte mehr gelaufen werden, als geschwommen.

Außerdem ist es kein offizieller Lauf. Es ist höchstens eine Trainingseinheit unter anderen Bedingungen. Man sollte sich nicht hetzen, sondern den Lauf genießen.

Apropos „offiziell“ und „müssen“: beim Wattlauf werden die Prinzipien des Weyher Lauftreffs eingehalten: nichts ist ein Muss. Wie immer ging es darum, in guter Gesellschaft zu laufen oder zu walken.

Beim Wattlauf können auch Familienmitglieder, Freunde, Haustiere (haben wir noch nicht gehabt, meine ich) mitgenommen werden. Jeder gestaltet die Zeit wie er möchte: kleine Wattwanderungen, am Strand faulenzen, auf der Strandpromenade flanieren,…

Nach spätestens 3-4 Stunden treffen sich die, die es wollen, zu einem selbstgebrachten Brunch im Sahlenburger Freibad.

Dieses Jahr haben wir uns um 7.30 Uhr getroffen. Nachdem Fahrgemeinschaften gebildet wurden, haben wir uns auf dem Weg nach Sahlenburg gemacht.
Nach dem traditionellen Gruppenfoto am Startpunkt am Strand ging es für die Läufer los.

Dieses Mal sind wir mehr im Wasser gelaufen, das sich nicht komplett zurückgezogen hatte. Der Meeresboden war größtenteils schlackig, wodurch das Laufen zäher und Kräfte raubender wurde. Dennoch macht es den Lauf abwechslungsreich und wie immer anspruchsvoll.

Das Wetter entsprach zum Glück der Wettervorhersage. Es war trocken, sonnig, dabei klar, bis auf ein paar Wolken, die unkritisch blieben. Es war angenehm zu laufen, bis auf starken Gegenwind beim Hinweg zur Insel. Leider wurde daraus auf dem Rückweg kein ähnlich starker Rückenwind.

Egal! Es hat wieder Spaß gemacht. Das Freibad war nicht so voll wie letztes Jahr. Draußen waren genug Tische und Bänke frei, so dass wir gemütlich essen konnten.

Irgendwann gegen 15.00 Uhr wurde es Zeit aufzubrechen.

Hoffentlich bin ich nächstes Jahr wieder dabei.
E
s hat wieder Spaß gemacht. 

Bericht: Pascale
Bilder: Simone, Ronald, Ilka, Daniel, Susanne