Petra berichtet vom Rennsteiglauf

Der Rennsteig, ein Erlebnis der besonderen Art.

Am Marathonmorgen wollten wir (Gisela, Uwe und ich) mit dem Bus von Zella-Mehlis zum Start nach Neuhaus fahren. Wir wussten, dass die Fahrt ca. 2 Stunden dauernd würde. Am Abend zuvor hatten wir uns auch noch angesehen, wo die Bushaltestelle ist, damit am nächsten Tag auch ja nix schief geht.

Kurt brachte uns freundlicherweise pünktlich um 5:50 Uhr zur Bushaltestelle, damit wir  vor dem Marathon nicht so viel gehen müssen. Dort angekommen stellten wir fest, dass es die falsche Bushaltestelle war. Dort standen nur Halbmarathonläufer, die nach Oberhof wollten. Wir mussten aber nach Neuhaus. Gott sei Dank, war die richtige Haltstelle nur um die Ecke.

Die meisten Busse, die dort ankamen waren total überfüllt und fuhren auch nur nach Oberhof.

Gisela ist dann einfach in den nächsten Bus gestiegen, wo nicht Oberhof dran stand. Ob dieser Bus allerdings nach Neuhaus fuhr, war zu dem Zeitpunkt auch nicht so klar.

Weil auch dieser Bus total überfüllt war, wollte ich zunächst nicht einsteigen, weil ich keine Lust hatte, die ganzen 2 Stunden zu stehen. Der Busfahrer meinte aber, wir sollten bis Suhl mitfahren und dann umsteigen. Dazu konnten Uwe und ich uns dann auch durchringen. Bis Suhl sollte das wohl gehen.

So ging es denn los. Unterwegs bekam der Busfahrer die Mitteilung, dass alle Busse entsprechend voll und keine Sitzplätze mehr vorhanden seien und er daher nicht in Suhl halten, sondern gleich bis Neuhaus durchfahren sollte.

Das war der Moment, wo ich am liebsten sofort ausgestiegen und zu Fuß zum Hotel zurück gelaufen wäre. Die Luft war schon nach kurzer Zeit total verbraucht. Uwe hat dann den Busfahrer gebeten, mal für Frischluft zu sorgen. Er öffnete dann auch freundlicherweise die Dachluken. Viel gebracht an Frischluft hat das nicht. Ich hatte das Pech, dass in unmittelbarer Nähe jemand saß, der nicht gerade wie ein Frühlingsmorgen duftete und dieser Duft  meiner Stimmung nicht besonders förderlich war. In Neuhaus angekommen, hat sich der Busfahrer dann auch noch kurz verfahren. Zu guter letzt  sind wir dann nach etwas mehr als 2 Stunden am Start abgekommen.

Die Lust am Laufen war mir irgendwie vergangen. Uwe und ich hatten aber schon am Tag zuvor beschlossen ein bisschen Sightseeing zu machen. Immer da wo es sich lohnte, haben wir kurz angehalten und ein Foto gemacht. Diese können auch demnächst auf der Lauftreffhomepage angesehen werden.

Nach dem berühmten Rennsteiglied und dem Schneewalzer ging es dann endlich los.

Am Anfang hatten wir das Gefühl, dass es mehr bergab als bergauf ging. Später kamen dann noch einige langgezogene Anstiege, die aber alle zu schaffen waren. Uwe und ich sind diese Anstiege auch meistens hochgegangen, weil wir nicht wussten, was eventuell später noch kommt.

Viel Zeit verloren haben wir bei einem „Läuferstau“. Dieser wurde durch eine sehr schmale, steinige und mit vielen Baumwurzeln übersäte Stelle verursacht.

Als wir dann gerade wieder so im Tritt waren, hielt uns plötzlich die Polizei an und hinderte uns am Weiterlaufen. Das ist mir in meiner ganzen Läuferzeit noch nicht passiert. Wir mussten warten, weil irgendwo in der Gegend ein NPD-Aufmarsch war und die Polizei mit einer großen Anzahl Mannschaftswagen anrücken musste. Nach 4,5 Stunden waren wir dann aber im Ziel und haben uns mit einem Köstritzer Schwarzbier belohnt. Das war auch eine neue Erfahrung für mich, gleich nach einem Marathon oder besser gesagt einem „Ultra“ (es waren ja mehr als 42, 195 Km) ein Bier mit Alkohol zu trinken. Leicht angetüddelt haben wir die Rückfahrt mit dem Bus nach Oberhof angetreten. Inzwischen hatten wir schon hinreichend Busfahrerfahrung. Uwe hat sich dann auch einfach vorgedrängelt und noch 2 Notsitzplätze für uns organisiert. Warum wir jetzt nach Oberhof fahren mussten und nicht zurück nach Zella-Mehlis gebracht wurden, wird uns allerdings ewig ein Rätsel bleiben.

Gisela ist kurz nach uns im Ziel gewesen und auch mit Bus nach Oberhof zurückgefahren, wo uns Kurt mit dem Auto abgeholt hat. Kurt ist nach fast 7 Jahren wieder einen Halbmarathon gelaufen und das mit einer neuen persönlichen Bestzeit, worüber es sich total  und auch zu Recht, gefreut hat.

Schließlich war es ja ein Crosslaufhalbmarathon.

Udo wollte gerne unter 2 Stunden bleiben, woran ihn aber Knieprobleme hinderten. Abends gab es für alle zusammen in dem Zimmer von Kurt und Gisela die „übliche“ Lauftreffeier beim DFB-Pokalendspiel.

Alles in allem war es aber mal wieder eine schöne Lauftreffreise.

Petra Polley

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