05.02.2012 Marathon in Bad Füssing – Laufen im Gefrierschrank

Bereits zum 19. Mal wurde am 5.2. der Johannesbad Thermen Marathon veranstaltet und ist somit schon eine Traditionsveranstaltung.

Relativ wenig Tradition als Bad hat der Startort Bad Füssing (nahe Passau, am Inn fast direkt an der österreichischen Grenze gelegen). Erst vor rund 50 Jahren wurde die 65 Grad warme Quelle entdeckt, die aus einem winzigen Ort den größten Kurort Europas gemacht hat. Inzwischen gibt es drei Thermen – die jüngste und größte ist die Johannesbad Therme. Die Therme ist Veranstalter des Marathons und Start und Ziel ist direkt vor dem Thermengebäude. Somit steht den Läufern vor und nach dem Lauf der gesamte riesige Umkleidebereich mit Duschen und den vielen Thermenbecken innen und außen zur Verfügung – eine solche „Laufinfrastruktur“ sucht wirklich ihresgleichen ! Aufgrund dieser „warmen“ Aussichten konnte mich Cooper (das sibirische Kältehoch was während des Laufes Temperaturen von 12 bis 15 Grad im Minusbereich brachte) nicht vom Lauf des Marathons abhalten. Das galt aber nicht für alle – rund 100 Läufer meldeten auf Halbmarathon um bzw. beendeten den Lauf schon nach der 1. (Halbmarathon)Runde. Somit waren letztlich rund 230 (statt rund 350) Marathonis im Ziel – deutlich mehr Finisher gab es beim Halbmarathon (750) und beim 10 Km Lauf (500). Die Strecke ist flach und schnell – aber auch windempfindlich. So gab es leider einige Passagen mit direktem Gegenwind – und der kam aus Osten. Besonders schlimm war es in der 2. Runde, wo man fast alleine gegen den Wind kämpfte (in der 1. Runde hatte man durch die mitlaufenden Halbmarathonläufer noch etwas Windschatten). Meine Mütze war schon sehr früh bretthart gefroren und an den Verpflegungsständen gab es zwar auch warmen Tee aber mit der Zeit auch Fruchteisspezialitäten wie z. B. Bananasplit. Sünden beim Marathon werden sofort bestraft – ich büßte für eine relativ schnelle 1. Runde in der 2. Runde noch rund 16 Minuten ein. Der Körper benötigt bei diesen Temperaturen halt doch eine Menge zusätzlicher Energie – Energie die mir dann zum Laufen fehlte. So kam ich dann mit einer 4:16 ins Ziel und konnte mich dann schnell im warmen Thermalbecken wieder erholen. Im Startgeld von 26 € inbegriffen ist der Eintritt ins Thermalbad am Samstag und Sonntag, Nudelparty und 2 Getränke, Urkunde, Medaille und die gute Streckenverpflegung. Die preiswerten Hotelangebote vor Ort für 3 Tage – oder für eine Schnupperwoche runden den guten Eindruck ab. Hier werde ich sicher noch einmal laufen (nächster Lauf 3.2.2013) und ich denke aufgrund der günstigen Preise für den Lauf (mit allen Strecken !)und die Hotels könnte der Lauf auch für den Lauftreff interessant sein und nicht jedes Jahr haben wir so ein bissiges sibirisches Kältehoch !
Eingestellt von Karl Wolfgang

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