Foto-Nachlese Triathlon

August 22, 2011

An einem der wenigen Sommertage in diesem Jahr konnte der Triathlon des Weyher Lauftreffs durchgeführt werden und trug erheblich zum Spaß und gutem Gelingen bei.
Gut 30 Teilnehmer trafen sich um 17 Uhr am Kirchweyher Bad, um zunächst die Radstrecke in Angriff zu nehmen: Fuchsi führte die 15km – Strecke an, Dirk die etwas ambitionierten 20km Radler:
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Nach einer Stunde trafen sich alle wieder und sammelten sich für die Laufstrecke, die auch wieder unterschiedlichen Ansprüchen gerecht wurde und auch das Walken ermöglichte:
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Wiederum nach einer Stunde trafen alle am Bad ein und widmeten sich der dritten Disziplin, 500m Schwimmen mit besonderem Vergnügen, weil man bei den Temperaturen eine Erfrischung gut gebrauchen konnte. Die hier gezeigte Erschöpfung von Sönke war wohl nicht ganz ernst zu nehmen, nachdem er die Bahnen im Schwimmbad sehr zügig und ohne jegliche Schwächeanzeichen absolvierte. Zur “4. Disziplin” tarf sich die Gruppe in der Cafeteria des Bades zum verdienten Bier und Imbiss.
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Diese tolle Veranstaltung muss im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden!

Bericht und Fotos: Susanne

Triathlon am 20.8. 2011

August 6, 2011

WEYHE  Neben dem Laufen stehen auch Ausdauersportarten wie Radfahren und Schwimmen beim Weyher Lauftreff hoch im Kurs. Seit Beginn der Ferien wird jeweils montags eine Feierabendradtour angeboten , es gab eine Sportabzeichenabnahme nur für den Weyher Lauftreff und am Sonnabend, 20. August, wird nach längerer Zeit wieder zu einem  Triathlon  eingeladen.

Um den organisatorischen Aufwand so ging wie möglich zu halten, werden Gruppen gebildet, außerdem steht das Schwimmen erst zum Schluss auf dem Programm. Gestartet wird um 17 Uhr mit  einer einstündigen Radtour vom Freibad am Neddernfeld aus. In drei Gruppen werden unterschiedlich lange Strecken von 15, 19 oder 25 Kilometern angeboten, so dass sich jeder sein  Tempo aussuchen kann.  Danach folgt ein einstündiger Lauf, für den ebenfalls unter drei Strecken (8,5 bis 9, 9,5 bis 10 oder 11 bis 11,5 Kilometer) gewählt werden kann. Wer aus Gesundheitsgründen nicht laufen möchte, kann stattdessen eine Stunde walken (6,5 bis 7 Kilometer). Danach haben sich alle den Sprung ins Wasser verdient, gilt es doch noch einmal 500 Meter zu schwimmen. Auf Wunsch kann das Schwimmen aber auch vorab absolviert werden. Als vierte und letzte Disziplin gibt es  ein gemütliches Beisammensein in der Cafeteria des Freibads, so dass man eigentlich von einem Quadrathlon sprechen müsste.

Anmeldung und nähere Auskünfte bei Fuchsi

Anfängerkurs

August 6, 2011

Ab 17. August startet mittwochs ab 18.50 ein neuer Anfängerkurs – näheres unter: TERMINE!!!

01.08.2011 26. Swissalpine Davos

August 1, 2011

Insgesamt rund 5600 Läufer und Läuferinnen aus 62 Nationen waren am Samstag dem 30.07.2011 am Start der verschiedenen Wettbewerbe beim 26. Swissalpine in bzw. bei Davos. In der Werbung heisst es: Grösster Bergultramarathon der Welt – die ultimative Herausforderung. Zugegeben – es gibt noch schwierigere Laufaufgaben auf der Welt – wie zum Beispiel den Bergultra am Mont Blanc über 165 Km – aber für mich ist der K 78 in Davos meine schwerste bisherige Laufaufgabe. Im Gegensatz zu dem Lauf den ich 2005 in Davos gemacht habe, wurde in diesem Jahr die Sertigpassvariante gelaufen – damit höchster Streckenpunkt 2739 m, insgesamt 2370 Höhenmeter und eine mit 79,1 Km längere Laufstrecke als sonst. Für die grössere Schwierigkeit spricht auch die Siegerzeit des Schweden Jonas Buud (Sieger nunmehr zum 5. Mal in Folge) der 25 Minuten mehr  als im letzten Jahr benötigte. Gestartet wurde um 7:00 Uhr gemeinsam mit den K 30 und C 42 Läufern. Die Laufstrecke bis nach Filisür – dem Ziel der K 30 Läufer -ist wunderschön und noch recht einfach zu laufen. Highlights sind beispielsweise der Lauf durch die Zügenschlucht und in Wiesen bei Km 25 über das Viadukt der Rhätischen Bahn (die Rhätische Bahn ist Unesco Weltkulturerbe und fährt beispielsweise auch den Glacier-Express). In Filisür – dem Ziel der K 30 Läufer – trennen sich auch die C 42 Läufer von den Ultras und laufen noch rund 12 Km zum Ziel nach Tiefencastel. Dieser Lauf hat rund 600 Höhenmeter im Minus (Davos 1500 m, Tiefencastel 880 m) und die Siegerzeiten die bei 2:30 bis 2:40 liegen sprechen für einen schnellen Landschaftsmarathon. Für die K 78 Läufer geht es weiter nach Bergün (Km 40) und bis dahin gilt es 500 m zu “klettern”. In Bergün starten auch die K 42 Läufer, die mit den letzten 38 Km die gleiche Laufstrecke wie die K 78 Läufer haben und damit rund 1800 Höhenmeter überwinden müssen, aber mit 9 1/2 Stunden bis Davos auch eine Menge Zeit haben. Kurz hinter Bergün – bei Km 42 – wartete Elke auf mich. Bis hierhin waren die Temperaturen von 7 auf 12 Grad geklettert und die Sonne ließ sich auch zeitweise blicken. Nun war Umkleiden angesagt, langes Shirt, Laufjacke und Handschuhe. Nur 4 Km weiter (und 300 Höhenmeter) in Chants begann es zu regnen und der Regen hielt im 16 Km langen hochalpinen Teil (mit Überwindung von 900 Höhenmetern) an und die Temperaturen waren gerade noch über 0 Grad. Hinzu kam ein teilweise sehr böiger Wind, eine sehr rutschige und wasserreiche  Strecke.

Gleich zweimal (Keschhütte Km 52, 2560 m und Sertigpass Km 59) werden in diesem Bereich die Läufer von Ärzten in Augenschein genommen. Vier Hubschrauber sind ständig im Einsatz für Notfälle und auch um aus dem Rennen genommene Läufer zurückzufliegen. Die drei Verpflegungsstände in dieser Region wurden auch mit Hubschrauberhilfe eingerichtet und später wieder abgebaut. Ab dem Sertigpass geht es dann geradezu halsbrecherisch steil nach unten. Auf 3 Km geht es rund 900 m nach unten und in Sertig Dörfli ist man wieder bei 1800 Höhe angelangt. Ab hier geht es im steten auf und ab noch rund 15 Km nach Davos. Mit 12:00:55 konnte ich gegen 19:00 Uhr das Ziel erreichen (Zielschluss ist 21:00 Uhr). Somit blieb nach der Freude über Medaille und Finishershirt noch genug Zeit für einen Saunagang vor dem Abendessen in unserem wirklich tollen Hotel nahe Start und Ziel. Weitere Laufangebote beim Swissalpine sind im übrigen noch der K 10 und der K 21 (auch als Walk) mit Start auf einer imposanten Brücke in Klosters und Ziel in Davos. Davos – die höchstgelegene Stadt Europas – ist in jedem Fall eine Reise wert. Die Landschaft, die verschiedenen Bergbahnen und vor allen Dingen “Die kleine Rote” die Rhätische Bahn (ein Wochenticket für die Bahn- mit der man auch nach St. Moritz fahren kann- ist im Startgeld inbegriffen). Eine frühzeitige Anreise lohnt sich (nicht nur um sich an die Höhenluft zu gewöhnen) also. In Davos kann jeder seine Laufstrecke finden – es muss ja nicht unbedingt der K 42 oder K 78 sein.

Eingestellt von Karl Wolfgang

Freude über das Finishershirt

Freude über das Finishershirt

Höchster Streckenpunkt der Sertigpass

Höchster Streckenpunkt der Sertigpass

Vor dem Kleiderwechsel bei Km 42

Vor dem Kleiderwechsel bei Km 42

Der Lauftreff

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