Traditioneller Spargellauf nach Bruchhausen – Vilsen

Mai 29, 2011

Nur 2 Tage nach Wilstedt folgte bereits der 2. Fokuslauf: Seit vielen Jahren wird die Strecke vom Jeebel bis Bruchhausen-Vilsen gelaufen (Halbmarathon-Distanz). Die um 9 Uhr antretenden Läufer werden unterwegs von einigen Autos begleitet, damit für Getränke gesorgt ist und man notfalls aus dem Lauf aussteigen kann. Das war aber in diesem Jahr nicht nötig, da alle die vorgenommene Strecke (20km oder auch die Hälfte bis / ab Wachendorf) schafften.  Mit 14 Grad herrschte gegenüber den Vorjahren eine recht gute Temperatur zum Laufen, nur der böige Wind machte teilweise zu schaffen.  Herrlich ist es immer wieder, im Wiehebad anzukommen, wo eine Erfrischung im Schwimmbad und Duschen ermöglicht wird, bevor es zum wohlverdienten Essen nach Kleinenborstel geht.

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Interessierte Zuschauer am Streckenrand

Interessierte Zuschauer am Streckenrand

Zuverlässiger Begleiter: Guido und Klaus - trotz Knieverletzung eisern dabei

Zuverlässiger Begleiter: Guido und Klaus - trotz Knieverletzung eisern dabei

Versorgungsstation in Wachendorf

Versorgungsstation in Wachendorf

Herbert und Olaf in Uenzen

Herbert und Olaf in Uenzen

Auch von hinten unverkennbar: Weyher Lauftreff

Auch von hinten unverkennbar: Weyher Lauftreff

Manfred und Melanie in Uenzen

Manfred und Melanie in Uenzen

Letzte Versorgungsstation vor Bruchhausen-Vilsen

Letzte Versorgungsstation vor Bruchhausen-Vilsen

Willkommene Erfrischung im Wiehebad

Willkommene Erfrischung im Wiehebad

Startklar, um zum Spargelessen nach Kleinenborstel zu fahren

Startklar, um zum Spargelessen nach Kleinenborstel zu fahren

Ziel erreicht!

Ziel erreicht!

Bericht und Fotos eingestellt von Susanne

Lauftreff – Fokuslauf: Wilstedt bei Nacht

Mai 28, 2011

1. Fokuslauf: 29. Abendlauf in Wilstedt am 27.05.2011

Von ca. 20 Angemeldeten machten sich am Freitagabend 16 Läufer/innen auf den Weg nach Wilstedt, obwohl das Wetter eine nasskalte Angelegenheit vermuten ließ. Aber wie so oft hörte der Regen zur Ankunft auf dem großen Sportgelände auf und setzte erst auf der Rückfahrt gegen Mitternacht wieder ein.

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So konnten sowohl die Starter auf der 5km Strecke (Laufen und Walken) als auch die Starter auf der 10km – Strecke trocken durchkommen und Feuerwerker Nick hatte keine Probleme, um 23 Uhr das gigantische Feuerwerk zu starten.
Nach dem Abholen der Startunterlagen wurden die vorbestellten T-Shirts abgeholt und präsentiert.

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Plötzlich wurde Heidi Meier vom Weyher Lauftreff über Lautsprecher ausgerufen: Sie bekam als 1000. Anmeldung ein Überraschungsgeschenk. Stellvertretend für die nicht anwesende Heidi nahmen Lisa und Susanne eine sehr schönes Duschhandtuch für sie in Empfang.

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Durch die lange Wartezeit schon ziemlich durchgefroren,  freuten sich die Läufer (insgesamt ca. 3800), als endlich der Startschuss fiel. Der Lauf ist immer wieder ein richtiges Event: das ganze Dorf feuert die Läufer an, die Strecke ist mit Fackeln abgesteckt und überall bringt Musik die Läuferbeine auf Trab. Man hat den Eindruck, als würde auf der kurvenreichen Strecke so ziemlich jede Straße einbezogen. Hier eine gute Zeit zu laufen, ist nicht so einfach, trotzdem freute sich Gerda über eine gegenüber dem Frauenlauf in Wien noch um 2 Minuten verbesserte Zeit und Udo stellte eine persönliche Bestzeit mit 47 Minuten für 10km auf! Bei Dunkelheit die einlaufenden Läufer zu fotografieren, erwies sich als fast unmöglich, da der Blitz einfach nicht so schnell wie die im Endspurt befindlichen Läufer war. So können hier nur stellvertretend Ute und Kurt im Zieleinlauf gezeigt werden.

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Für das leibliche Wohl sorgten wieder diverse Bier- und Bratwurststände, an denen sich sogar “tierische Läufer” stärkten. Für gute Stimmung sorgend, zogen auch die Samba-Gruppen rechtzeitig zum Feuerwerk auf die Festwiese.

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Für die Rückfahrt brauchte man viel Geduld, zog sich doch die Autokolonne vom Parkplatz wie ein Lindwurm aus dem Ort heraus.
Fazit: Die Fahrt nach Wilstedt lohnt immer! Für den 30. Abendlauf 2012 bleibt nur der Wunsch für eine wärmere Witterung, alles andere war perfekt organisiert!
Infos unter www.abendlauf.de

Bericht und Fotos eingestellt von Susanne

Halbmarathon am Rennsteig (Bericht von Udo)

Mai 26, 2011

Titel: Wenn der Rennsteig ruft …
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“…bin ich weit in der Welt, habe ich Verlangen Thüringer Wald nur nach Dir!”

Auch dieses Jahr zog es mich in die alte Heimat, denn am 21. Mai fand die 39. Ausgabe des Rennsteiglaufs statt. Was aus einer Bierlaune von 4 Jenaer Studenten 1973 enstand, hat sich mittlerweile zu einem der größten Crossläufe in Mitteleuropa gemausert.
Bei der Erstausgabe liefen die Gründungsväter ca. 92 km, heute haben sich die Distanzen Halbmarathon, Marathon und Supermarathon (72km) etabliert.
Dazu kommen noch Kinder- und Jugendcrossläufe, ein Spezialcros für Menschen mit geistiger Behinderung, 2 Nordic Walking-Strecken (17 und 35 km)
sowie eine Wanderung über 17 km.
Dieses breite Angebot garantiert für jeden Anspruch und jede Altersklasse eine passende Strecke und insgesamt kamen in diesem Jahr ca. 15.000 Läuferinnen
und Läufer in den Thüringer Wald. Alle Strecken enden im gemeinsamen Zielort Schmidefeld am Rennsteig.
Dieses Flair muß man einmal erlebt haben, wenn in diesem kleinen Örtchen über 30.000 Zuschauer, Helfer und Läufer die Finisher mit großem Jubel in
Empfang nehmen!

Um 7:00 Uhr machte ich mich bei sonnigen 14 Grad auf den Weg zum Start des Halbmarathons in Oberhof.

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Hier warteten die 6.000 Teilnehmer schon auf den Start und stimmten sich mit La-Ola-Wellen und der inoffiziellen Thüringer Nationalhymne, dem Rennsteiglied,
auf die kommenden 21 km ein. Letztes Jahr mußte ich als Neuling aus dem letzten Block starten, diesmal war ich in den Block 2 vorgerückt.

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Pünktlich um 7:30 Uhr erfolgte der Startschuß und die Menge begab sich auf die Strecke. Auf gehts zu einem wunderschönen Landschaftslauf im grünen Herzen
Deutschlands, begleitet vom Beifall der Zuschauer entlang der Strecke.

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Unterdessen bereiteten sich die Nordic Walker mit Aufwärmgymnastik im Kurpark von Oberhof unter Leitung der Langlauf-Olympiasiegerin Manuela Henkel vor.

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Nebenan formierten sich die Wanderer und wurden kurz nach den Nordic Walkern auf die Strecke geschickt.

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Mein Ziel für dieses Jahr war es, unter 2 Stunden zu bleiben und das habe ich mit 1:55 auch geschafft. Dank der vielen Trainingsläufe mit dem Lauftreff
im Winter und Frühjahr war ich gut vorbereitet. Trotzdem war es ein harter Lauf, die Temperaturen stiegen langsam auf 20 Grad an und die letzten 3 Kilometer
plagten mich Wadenkrämpfe. Die ganze Anstrengung war im Ziel vergessen und nach einem kühlen Schluck nahm mich meine Frau in Empfang.

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Gemeinsam konnten wir den Sieger des Supermarathons Klemens Huemer aus Österreich mit einem Riesenbeifall im Ziel begrüßen. Er hat die Distanz von 72 km
in unglaublichen 5:30 absolviert. Erwähnenswert bei dieser Strecke sind neben der langen Distanz die Anstiege von insgesamt 1.400 Höhenmetern, die die Läufer
von ihrem Startort in Eisenach bis ins Ziel in Schmiedefeld bewältigen müssen.
Karl-Wolfgang Baumgarten vom Lauftreff finishte den Supermarathon in 9:41, Glückwunsch!

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Zehn Minuten später kam der Sieger der Marathondistanz Alexander Fritsch ins Ziel, auch für ihn gab es Jubel und Applaus für die Siegerzeit von 2:40.
Die Marathonis starten in Neuhaus und haben immerhin Anstiege von insgesamt 700 Höhenmetern zu erklimmen.

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Nach der Rückfahrt bummelten wir ein wenig durch Oberhof, das sich gegen Abend schon deutlich geleert hatte. Es erstaunt mich immer wieder, wie diese kleine
Stadt mit ihren 1.500 Einwohnern es schafft, solche Sportereignisse wie den Rennsteiglauf oder den Biathlon-Weltcup perfekt zu organisieren.
Das geht nicht ohne den unermüdlichen Einsatz von Tausenden ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, denen mein großer Dank gilt.
Gegenüber der Tourist-Information neben dem Sportgeschäft Luck entdeckten wir ein wirklich sehenswertes Wintersport-Museum. Hier werden die vielen unzähligen
Oberhofer Sportlerinnen und Spotler gewürdigt, nicht umsonst gilt der WSV Oberhof als erfolgreichster Wintersportclub der Welt!

Viele Ausstellungsstücke wie Sportgeräte, Pokale, Medaillen, Urkunden und unzählige Fotos von Rodlern, Bobfahrern, Skispringern, Langläufern, Biathleten usw.
zeugen von Olympiasiegen, Europa- und Weltmeistertiteln. Hier hängt der Himmel nicht voller Geigen, sondern voller Ski.

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Der Museumschef holte für mich noch ein besonderes Schnäppchen aus einem Schrank, und zwar die (nicht mehr funktionsfähige) Reservewaffe von Biathlon-Legende
Sven Fischer.

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Der Thüringer Wald im Allgemeinen und Oberhof im Besonderen ist also immer eine Reise wert, egal ob zu Weltcups im Winter oder zum Rennsteiglauf im Frühjahr.
Kein Grund also, die Wanderschuhe an den Nagel zu hängen!

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Nächstes Jahr am 12. Mai 2012 gibt es den 40. Rennsteiglauf und ich werde wieder dabei sein. Vielleicht sind nächstes Jahr einige Weyher Läuferinnen und
Läufer mehr als dieses Jahr am Start dabei. Kommt mit, seid dabei!

Text und Fotos von Udo

Eingestellt von Susanne

Reise zum größten Frauenlauf in Wien

Mai 25, 2011

Größter Frauenlauf Europas in Wien

Vierzehn angemeldete Frauen traten am letzten Freitag einen viertägigen Trip nach Wien an, um am Sonntag beim größten europäischen Frauenlauf zu starten und  nebenbei auch die Donaumetropole zu erleben. Geschichten von vertauschten Koffern, vergessenen Handys, krankheits- bzw. unfallbedingten Ausfällen und vermeintlichen Geldverlusten kann man sich im Jeebel berichten lassen, hier soll der Lauf an erster Stelle stehen. Die ganzen Tage strahlte die Sonne vom blauen Himmel und trieb die Temperaturen auf gut 30 Grad hoch. Erfreuliche Bedingungen für Donauschifffahrt und Sightseeingbustour sowie den Heurigenabend in Grinzing, aber für den erst um 11 Uhr startenden Hauptlauf über 10km eine wahre Herausforderung. Die Weyher Lauffrauen starteten bis auf Elke, die über 5km die Walkingstrecke bewältigte, beim 10km Lauf, der mit fast 5000 Läuferinnen im Vergleich zu den fast 20000 Starterinnen auf der 5km Strecke in einem vergleichsweise überschaubaren Läuferfeld stattfand, obwohl auch hier blockweise im 5 Minutentakt gestartet wurde. Für die 5 Begleitungen war es alles andere als einfach, die 8 Läuferinnen (Brigitte, Regina, Mildred, Melanie, Heidi, Gerda, Lisa und Berit) nach dem Start und beim Zieleinlauf rechtzeitig für ein Foto zu entdecken, trug doch fast das ganze Läuferfeld einheitlich orangefarbene Shirts, die am Vortag bei der Messe mit den Startunterlagen ausgegeben wurden. Da ging das Weyher Lauftreff Shirt farblich unter, fand aber doch recht viel Anerkennung bei den meist österreichischen Mitläuferinnen. Die Organisation und Logistik, 25000 Frauen bei diesem Lauf fast störungsfrei anzumelden, an den Start zu bringen und im Ziel zu versorgen, verdient höchste Anerkennung und einen großen Dank an die Organisatoren! Erleichtert, dass alle 9 Frauen wohlbehalten am vereinbarten Treffpunkt (beim Kennbuchstaben W wie Weyher Lauftreff) nach dem Zieleinlauf mit Rosen und Medaillen eintrafen, ging es zurück ins Hotel und später zum wohlverdienten Schoppen nach Grinzing. Der letzte Tag stand ganz im Zeichen von Entspannung, gekoppelt an Besichtigungen per Bus, Besuch von Kaffeehäusern und Belvedere sowie einen krönenden Abschluss auf der Kurhausterrasse im Stadtpark, bei dem die Reise als rundum gelungen bewertet wurde und bereits Pläne für 2012 ausgeheckt wurden (Madrid, Prag, Stockholm oder Mailand) – wohin wird es die Läuferinnen dann führen?

Die Gruppe vor dem Abflug in Hannover

Die Gruppe vor dem Abflug in Hannover

Vor dem Start am Sonntag

Vor dem Start am Sonntag

Nette Begleitung zum Start am Stadion

Nette Begleitung zum Start am Stadion

Trotz Hitze begleistert dabei: Gerda und Lisa

Trotz Hitze begleistert dabei: Gerda und Lisa

Entspannung beim Heurigen in Grinzing

Entspannung beim Heurigen in Grinzing

Teilgruppe im Garten von Belvedere

Teilgruppe im Garten von Belvedere

Infos zum Lauf, viele Fotos und Videos findet man unter: www.oesterreichischerdmfrauenlauf.at

Eingestellt von Susanne

Wilstedt ruft!

Mai 24, 2011

Der erste LT-Fokuslauf findet am kommenden Wochenende in Wilstedt statt. Treffen ist um 19:00 Uhr vor dem ehemaligen Gasthaus Dörgeloh. Näheres findet ihr unter Termine! Auch Kurzentschlossene können noch dazu kommen: Einfach zum Treffpunkt am Freitagabend (27.05.) um 19 Uhrzum ehemaligen Gasthof Dörgeloh in Kirchweyhe kommen, wo wir Fahrgemeinschaften zusammenstellen werden. Angemeldete müssen ihre per Mail erhaltene Kenn-Nummer mitnehmen. Nachmeldungen sind möglich, wenn unter http://www.abendlauf.de/ nichts anderes mitgeteilt wird.
Eingestellt von Susanne

Erster Weyher Duathlon

Mai 24, 2011

Lauftreff-Neuling Daniel hat am 1. Weyher Duathlon erfolgreich teilgenommen und schreibt uns dazu folgenden Bericht:

Als erstes erst einmal vielen Dank an die zahlreichen Helfer, ohne die solch eine Veranstaltung nicht möglich wäre.

Sonntag nach den Frühstück ganz gemütlich mit dem Rad zur ZSA gefahren, dort angekommen habe ich mir einen kleinen Überblick über bereits in der Wechselzone abgestellte Räder gemacht. Nichts sah mehr nach einen Volks – Duathlon aus, nur teure Rennräder einige Zeitmaschinen und jede Menge Triathleten.

Nun war ich mir gar nicht mehr so sicher hier richtig zu sein. Egal, einmal angemeldet zieh ich den Lauf durch. Trainiert habe ich diese Sportart nicht, gelegentliches Laufen und Radfahren sollten reichen um ins Ziel zu kommen.

Erst einmal die Startunterlagen geholt, das Rad zur Kontrolle in die Wechselzone gebracht und noch ein wenig über die Anlage gegangen. Die ersten Starts der Jugend folgten auch gleich, das schaute ich mir genauer an, da ich mit den Abläufen bei einen Duathlon nicht vertraut bin. Kurz darauf folgte der Aufruf zur Laufbesprechung bei der über die Streckenverhältnisse informiert wurde. Die ersten Läufer kamen auch schon wieder von Ihrer ersten Laufrunde zurück in die Wechselzone um die Radstrecke in Angriff zu nehmen.Wir begrüßten sie mit einen heftigen Applaus. Jetzt wird es ernst, ab in die Startaufstellung, schnell noch die Uhr eingestellt und schon ging´s los. Wieder ließ ich mich von den schnellen Läufern hinreißen und zog in ein für mich Mordstempo 04:38 an. Mir war klar das halt ich keine fünf Kilometer durch und verringerte das Tempo in einen positiven fünfer Schnitt.
Die ersten fünf Kilometer sind zu ende, schnell in die Wechselzone Helm und Brille aufgesetzt und das Rad aus der Wechselzone geschoben. Die Radstrecke ist gut ausgeschildert und an den Gefahrenstellen durch Helfer und Polizei abgesichert. In der zweiten Hälfte der ersten Radrunde wurde es dann zu allen Überfluß nass von oben. Das gleich war auch in der zweiten Runde, diese habe ich aber auch gut überstanden und das Rad in der Wechselzone wieder abgestellt. Der Wechsel vom Rad zum Laufen war mir nicht so schwer gefallen wie befürchtet. Die zweite Laufrunde war auch sehr unangenehm, im Bruch entleerte sich eine große schwarze Regenwolke und ein heftiger Gegenwind machte es nicht einfacher. Auf der Zielgeraden jubelten einige Zuschauer und Läufer, an der Ziellinie stand Horst Wittmershaus und nahm jeden Läufer persönlich in Empfang. Eine super Geste für einen Hobbyläufer wie mich.
Mit einer Endzeit von 01:41:22 finishte ich meinen ersten Duathlon.

Gruß vom Neuling Daniel

Daniel auf der Laufstrecke

Daniel auf der Laufstrecke

Wechsel auf den Radkurs

Wechsel auf den Radkurs

... und wieder laufen

... und wieder laufen

Trotz der Regengüsse guter Dinge: Daniel

Trotz der Regengüsse guter Dinge: Daniel

Eingestellt von Susanne

22.5.2011 Diesen Weg auf den Höhen

Mai 22, 2011

“Diesen Weg auf den Höhen bin ich oft gegangen, Vöglein sangen Lieder. Bin ich weit in der Welt spüre ich Verlangen Thüringer Wald nur nach Dir.”

So lautet eine Zeile des Rennsteigliedes und Verlangen den schönen Thüringer Wald wiederzusehen hatten ursprünglich 3 Weyher. Rolf Böttger trat bei seinem Lieblingslauf nicht an (beim Weyher Duathlon verletzt?) aber Udo Walter nahm den Halbmarathon von Oberhof nach Schmiedefeld in Angriff und finishte den nicht einfachen Lauf in 1:55:31 – alle Achtung und herzlichen Glückwunsch. (Siehe Udos Bericht und Fotos). Ich selbst lief bereits zum 8. Mal den langen Kanten über 72,7 Km von Eisenach nach Schmiedefeld. Das Laufmotto hätte diesmal Blut, Schweiß und Dreck lauten können – denn nach Km 60 hatte ich gleich 2 Stürze, die mir mehrere stark blutende Wunden und Prellungen einbrachten – zudem wurde meine Laufkleidung ein ganz harter Fall für die Waschmaschine. Doch trotz aller Widrigkeiten und damit verbundener schwacher Endzeit von 9:41 – der Zieleinlauf entschädigt für vieles. Im nächsten Jahr findet der 40. Rennsteiglauf (und damit auch ein Jubiläumslauf) am 12.05. statt. Vielleicht spüren dann ja mehr Weyher Verlangen nach dem Höhenweg des Thüringer Waldes – neben Supermarathon und Halbmarathon sind ja auch noch Marathon und zahlreiche Walkingstrecken im Angebot. Ich habe mich bereits wieder für den Supermarathon angemeldet.

Eingestellt von Karl Wolfgang

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Country Music Marathon Nashville/Tennessee

Mai 16, 2011

Unser diesjähriger USA-Urlaub führte Elke und mich über Orlando, Savannah, Charleston, Cherokee (Nationalpark Great Smoky Mountains), Chattanooga (wo wir der Tornadoserie knapp entgingen) nach Nashville dem Zentrum der Country Music. Folgerichtig gibt es auch dort einen Marathon – den Country Music Marathon. Start war am 30.April um 7.00 Uhr. Insgesamt 31000 Meldungen lagen vor (incl. 5000 Teilnehmer eines Kinderlaufs am Vortag). Insgesamt finishten 21500 Halbmarathonläufer sowie 4500 Marathonläufer. Gestartet wurde in insgesamt 27 Wellen zu je rund 1000 Läufern im Minutenabstand – so war von Anfang an flüssiges Laufen möglich. Vor dem Start wurde – und das ist auch für mich immer besonders beeindruckend – die Nationalhymne live gesungen. Die Kopfbedeckungen werden abgenommen und die rechte Hand geht zum Herzen. Danach folgte mit dem Musikstück “Pinball Wizard” von den Who gleich die richtige Einstimmung auf den Lauf. Insgesamt 27 Bands auf der Strecke machen den Läufern Beine und bringen Stimmung für die zahlreichen Zuschauer. Gespielt wurde Country von Johnny Cash und Sheryl Crow aber auch Rock von den Stones und Led Zeppelin. Der Laufkurs führte vom Vanderbiltpark in die Innenstadt wo der berühmte Music Row Distrikt (hier sind unzählige Kneipen mit Livemusik) auf verschiedenen Straßen durchquert wurde. Bei km 19 verließen die Halbmarathonis den Kurs – traf sie aber nach einer Schleife von rund 5 Km nochmals wieder. Dort war schon der Zielbereich – das Lincoln Park Field – ein Stadion mit 68000 Zuschauerfassungsvermögen (Heimspielstätte des NFL Footballteams der Tennessee Titans). Wir Marathonis hatten aber noch rund 17 Km vor uns – es war inzwischen recht heiß geworden (rund 30 Grad) und langsam merkte man auch schon seine Beine, denn der Kurs war recht wellig und damit alles andere als ein flacher Stadtmarathon. Dennoch die Versorgung war gut, die Zuschauer feuerten immer wieder an und die Musik machte die müden Beine wieder munter. Im Ziel wartete dann eine wunderschöne Medaille auf die Finisher und eine Zielverpflegungsstrasse die keine Wünsche offen ließ inkl. eines wohlverdienten Bieres. Am Abend hatten dann alle Läufer freien Eintritt in die Bridgestone Arena. Dort fand ein Konzert der Countrygruppe Montgomery Gentry statt.

Rund 2 Stunden Musik und eine Riesenstimmung in der Halle schlossen dieses tolle Laufereignis ab. Der nächste Tag – wir fuhren weiter nach Memphis – sollte Nashville sehr viel Regen bringen. So hatten wir mit dem Laufwetter – obwohl es sehr heiß war – doch noch Glück. Glück hatten wir auch mit unseren anderen Reisestationen Memphis, Vicksburg und New Orleans, denn als wir schließlich im sonnigen Florida (Fort Myers) noch einige Tage verbrachten , schwoll der Mississippi stark an und setzte unter anderem Memphis und Vicksburg unter Wasser.

Eingestellt von Karl Wolfgang

Loco Countrymarathon

Logo Country Music Marathon

Skyline von Nashville

Skyline von Nashville

Das Ziel am Lincoln Park Field

Das Ziel am Lincoln Park Field

Zieleinlauf

Zieleinlauf

Glücklich gefinisht

Glücklich gefinisht

Elke im Graceland in Memphis

Elke im Graceland in Memphis

Der Lauftreff

Informationen über den Lauftreff. Trainingszeiten, Team, Walken, Sportabzeichen, traditionelle Events etc.
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